Teikei Coffee bringt anspruchsvolle Erzeuger*innen und bewusste Verbraucher*innen in ein solidarisches Verhältnis auf Augenhöhe. Dazu greift Teikei Coffee die Idee der Community Supported Agriculture (CSA) auf, in Deutschland eher bekannt als solidarische Landwirtschaft (Solawi) und denkt diese weiter, sodass sie nicht mehr ausschließlich lokal, sondern auch global funktioniert. Als CSA wirtschaftet Teikei bedürfnisorientiert, das heißt, an erster Stelle steht die Beziehung zwischen Erzeuger*innen und Verbraucher*innen mit einem angemessener Preis für alle Beteiligten. So entsteht ein wirklich zukunftsfähiger globaler Handel.

 

Und so sieht Teikei dann in der Praxis aus:

In Mexiko wird der Teikei Coffee von verschiedenen Kleinbäuerinnen und -bauern angebaut. Teikei Coffee zahlt für Anbau und Weiterverarbeitung einen umgerechneten Lohn von ca. 6,80 €/kg. Darüber hinaus entwickelt Teikei Coffee Kurse für Agroforstwirtschaft, Permakultur und biodynamischen Landbau. und werden außerdem darauf vorbereitet, ihre Produktion nach Demeter-Richtlinien zertifizieren zu lassen. Dafür gestaltet Teikei Coffee aktuell eine NGO in Mexiko, die diese Prozesse steuern und beobachten kann.

 

Nach der Ernte transportiert das Segelschiff „Avontuur“ der Timbercoast-Reederei den Kaffee stark schadstoffreduziert in den Hamburger Hafen. Der Kaffee wird schonend geröstet und an die Verbrauchsgemeinschaften in Deutschland und der Schweiz verteilt, welche die Wertschöpfungskette vorfinanziert haben. Jedes Mitglied erhält seinen Kaffee gemäß seines zuvor erworbenen Ernteanteils. Es entsteht ein Kaffee, der sich als Specialty Coffee bezeichnen lässt und darüber hinaus unter einem Höchstmaß an ökologischem und sozialem Bewusstsein erzeugt wird.

 

Teikei Coffee ist unser Pilotprojekt. Momentan arbeiten wir eng mit einigen wenigen Kleinbauernfamilien. Mit jedem Jahr, möchten wir neue Kleinbäuerinnen und -bauern in unsere Gemeinschaft aufnehmen und so einen Großteil der Kaffeeproduktion in Mexiko zu einer nachhaltigen Zukunft verhelfen.